Jugendbeirat bringt eigene Homepage an den Start

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Mitglieder des Jugendbeirats in eigenen Jugendbeirats-Polo-Shirts (von links): Jana Reifenstein, Eleni Savvaidis, Eleasar Erz,
Mitglieder des Jugendbeirats in eigenen Jugendbeirats-Polo-Shirts (von links): Jana Reifenstein, Eleni Savvaidis, Eleasar Erz, Justus Sinn, Johannes Erz und Yannik Schrade. (Foto: Scheiffele)
Brigitte Scheiffele

In der letzten Sitzung des Jugendbeirats vor der Sommerpause gab es einen ersten Blick auf die vom Vorsitzenden Yannik Schrade neu angelegte Homepage des Gremiums. „Jetzt wird sie mit Leben gefüllt“, kommentierte Andrea Moll-Hascher von der Stadtverwaltung. Bis zum Beginn der Sommerferien soll die neue Webseite des Jugendbeirates über die Homepage der Stadt Laichingen geöffnet werden können. Zu finden ist sie unter „Stadt und Bürger“, dann „Rathaus“ und „Kommunalpolitik“ und weiter zum „Jugendbeirat“. Alle Aktivitäten, Termine, Informationen und auch Dokumentationen seien dann ebenso wie die Ratsmitglieder des Jugendgremiums zu finden.

Die Entwicklung des Fußweges in der Mörikestraße stand ebenfalls auf der Tagesordnung: Nach der Stellungnahme des Jugendbeirats in der Gemeinderatsitzung am 26. Februar sollte der Fußweg, der Ärger wegen Vandalismus und Dreck mit sich brachte, auf keinen Fall geschlossen werden. Ein halbes Jahr später, so Schrade, sei das Problem behoben. Der Jugendbeirat steht auch im Kontakt zu den Anwohnern, die eine wesentliche Verbesserung bestätigten. Gelegentlich werde noch geraucht, aber die angebrachten Mülleimer genutzt. „Unsere Taktik hat funktioniert und es war die richtige Entscheidung, gegen die Meinung von anderen, den Fußweg nicht zu schließen“, so Schrade. Sollte es wieder zu Problemen kommen, würden sich die Anlieger melden.

Möglichkeit, Basketball spielen zu können

Mit der Möglichkeit, Basketball spielen zu können, beschäftigen sich die Mitglieder aktuell. Drei dafür geeignete Plätze wären entweder der Schulhof des Albert-Schweitzer-Gymnasiums „als Gegenstück zur Realschule“, der rote Platz an der Daniel-Schwenkmezger-Halle – der sogar ein Spiel für zwei Mannschaften ermögliche – oder der Sportplatz am Waldstadion, sofern dadurch keine anderen Aktivitäten beeinflusst würden. Die Auswahl der Modelle für Halterung und Korb orientieren sich am Standort. Sie sollen vom restlichen Finanzetat aus 2018 angeschafft werden. Die Mitglieder wollen sich aber die Plätze erst genauer anschauen.

Ansonsten wurde laut Schrade eine Geschäftsordnung oder auch Gremiumsstruktur entwickelt, wie Mitglieder des Jugendbeirats Probleme angehen. Als Gruppe habe man viel über Kommunalpolitik im Rahmen eines Seminars gelernt; als „gutes Team“ letztlich auch einiges bewegt: „Wenn irgendwas geschlossen werden soll, dann sind wir zu Stelle“, meinte Johannes Betz. Auch den Spielplatz in Feldstetten habe der Jugendbeirat „vor dem Untergang bewahrt“.

Nach den Sommerferien geht es weiter mit der Planung eines Seminarprojekts an Schulen, in welchem die Mitglieder mit Schülern über Politik in Laichingen sprechen wollen. Der Kontakt zu Schulleitern, Lehrern und der SMV sei bereits hergestellt.

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