Jena sieht sich gegen Aue nicht in Favoritenrolle

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Deutsche Presse-Agentur

Der FC Carl Zeiss Jena sieht sich vor dem Ostderby gegen den FC Erzgebirge Aue in der 3. Liga nicht in der Favoritenrolle.

„Nur weil Aue zuletzt mit 1:3 gegen Dresden verloren hat, werden wir sie sicher nicht unterschätzen. Uns erwartet ein sehr schwieriges Spiel“, sagte Jenas Trainer René van Eck.

Für Jena wird es die erste Begegnung in der Meisterschaft in diesem Jahr. „Natürlich wollen wir mit einem Sieg starten und den Blick weiter nach oben richten“, erklärte van Eck. Dass der Verein aber noch einmal ganz oben angreifen kann, hält man in Jena für eher unwahrscheinlich. „Wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz, der Blick auf Platz drei und die damit verbundene Relegation zur 2. Bundesliga wäre völlig verfrüht“, betonte Vereinspräsident Peter Schreiber.

In Aue können die Thüringer auf ihrem kompletten Kader zurückgreifen. Einzig Verteidiger Robert Müller musste am Donnerstag mit Fußproblemen pausieren, wird aber Samstag voraussichtlich spielen können. Van Eck kündigte an, gegen Aue mit derselben Startformation anzutreten, wie zuletzt im DFB-Pokalspiel gegen den FC Schalke 04 (1:4). „Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir dort guten Fußball gespielt. An die Leistung aus dieser Begegnung können wir anknüpfen“, erklärte der Fußball-Lehrer, der seinen Vertrag um zwei Jahre verlängerte.

Sein Debüt für Jena wird Lars Fuchs geben, der in der Winterpause vom VfL Osnabrück an die Saale wechselte. „Ich habe an Aue sehr gute Erinnerungen, weil ich dort in meiner Karriere noch nie verloren habe“, erklärte Fuchs. Der FC Carl Zeiss allerdings hat in den letzten beiden Jahren im Erzgebirge verloren. Von 39 Begegnungen gewann Jena in der Vergangenheit nur 16 und spielte zwölfmal Unentschieden.

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