Probe des Ostalb Jazz Orchestra mit Andreas Kissenbeck (links) und und Paul Gräupner. Sie spielen den Titel „Every day I have t
Probe des Ostalb Jazz Orchestra mit Andreas Kissenbeck (links) und und Paul Gräupner. Sie spielen den Titel „Every day I have the blues“ und teilen sich dabei den Flügel. (Foto: Rapp-Neumann)
Petra Rapp-Neumann

Der Kartenvorverkauf (20 Euro, Schüler 10 Euro) startet am 10. Juli bei Musik Bader, Telefon 07961 / 53455.

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Ellwangen - Im Herbst feiert das Ostalb Jazz Orchestra Jubiläum: Vor zehn Jahren wurde die einzige Bigband der Ostalb gegründet. Der Jazzorganist Andreas Kissenbeck coacht das Orchester für die Battle mit der Porsche Bigband am 14. Oktober im Peutinger-Gymnasium.

Angefangen hat die Bigband als Ellwangen Jazz Orchestra. Weil die Musiker nicht nur aus Ellwangen, sondern von der ganzen Ostalb kommen, hat das Orchester 2016 seinen Namen in Ostalb Jazz Orchestra geändert. Geblieben sind die Leidenschaft für kultivierten Jazz und der mitreißende Sound einer großartigen Band ohne Profimusiker.

Seit 2011 leitet Gerhard Ott die Bigband. Dem engagierten Bandleader gelingt es immer wieder, international bekannte Jazzgrößen nach Ellwangen zu holen. Diesmal ist es Andreas Kissenbeck. Klaus Graf, Klaus Wagenleiter, Hansjörg Fink, Axel Schlosser und Meinhard „Obi“ Jenne: Sie alle sind schon mit der Bigband aufgetreten. Auch Sängerin Pe Werner gab sich die Ehre.

„Musiker spielen auf hohem Niveau“

Sofort zugesagt hat auch Andreas Kissenbeck, Hammondorganist, Pianist, Komponist, Arrangeur und Professor an der Musikhochschule München. „Die Musiker spielen auf einem unglaublich hohen Niveau“, lobt er bei der Probe im Peutinger-Gymnasium. „Ihre Motivation und Hingabe führen zu einem Klangerlebnis, wie man es nicht überall findet.“ Das professionelle Coaching bringt der Band neuen Spirit und neue Ideen, sagt Gerhard Ott.

Zu den Proben hat Kissenbeck seine „Uhl“ mitgebracht. Die knapp 17 Kilo leichte Uhl ist die schwäbische Antwort auf die Hammondorgel B3, ein monströses Schwergewicht von rund 130 Kilo: „Die habe ich jahrelang geschleppt“, so Kissenbeck. Die „Uhl“ wurde vom Unterriffinger Wolfgang Uhl entwickelt und ist ein Leichtgewicht mit sattem Klang. Da kommen Kenner und Könner wie Andreas Kissenbeck ins Schwärmen.

Die Vorfreude auf die Battle mit der Porsche Bigband unter der Leitung von „Obi“ Jenne steigt mit jeder Probe. „Mir ist Fairness wichtig. Wir spielen nicht gegeneinander, sondern wollen mit Spaß und einem kleinen Augenzwinkern gemeinsam musizieren“, macht Kissenbeck klar. Wer die „Nächte der Giganten“, die Battles mit Porsche Bigband, Daimler Bigband und den Ostalb-Jazzern in Ellwangen erlebt hat, weiß ohnehin, dass die Battle keine Schlacht wird, sondern ein Hochgenuss für Jazzfans quer durch die Generationen. 10 bis 15 Stücke stehen auf der Probenliste: „Guter, ehrlicher Blues, Swing, Latin und Funk bis zu Electro Deluxe“, so Ott.

Ein Höhepunkt des Abends wird die Tastenbattle sein: Andreas Kissenbeck im edlen Wettstreit mit Orchestra-Pianisten Paul Gräupner. Saxofonistin Karin Ott, die einzige Frau und ein Multitalent, und Norbert Botschek werden singen.

Los geht’s am Sonntag, 14. Oktober, um 18 Uhr im Forum des Peutinger-Gymansiums.

Der Kartenvorverkauf (20 Euro, Schüler 10 Euro) startet am 10. Juli bei Musik Bader, Telefon 07961 / 53455.

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