Jason Pinizzotto stellt die Serie für den SERC auf 3:0

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Jason Pinizzotto stellt die Serie für den SERC auf 3:0
Heinz Wittmann

Die Schwenninger Wild Wings haben am Sonntagabend im dritten Spiel des Play-off-Viertelfinals der zweiten Eishockey-Bundesliga auf Stürmer Marc Wittfoth verzichten müssen, der am Freitag in Weißwasser eine Matchstrafe erhalten hatte. Bei den Füchsen fehlte Angreifer Marcus Sommerfeld, der am Freitag zwei zehnminütige Disziplinarstrafen kassierte und ebenfalls gesperrt war.

Beim SERC fehlte der Kanadier Rob Sandrock mit einem grippalen Infekt. Er kann wohl auch am morgigen Dienstag, wenn beide Teams wieder in Weißwasser die Schläger kreuzen (19.30 Uhr), nicht spielen. Weiterhin fallen beim SERC Dan Hacker, David Walker und Matthias Forster aus. Auch Mathias Lange war am Sonntag nicht auf der Bank. Der Goalie hat wieder Probleme mit den Adduktoren, so war Kai Kristian „Back-up“, im Tor stand Sinisa Martinovic.

Die Gäste spielten im ersten Drittel, vor endlich Play-off-würdiger-Kulisse von 3558 Zuschauern, stark auf. Lausitz war spielbestimmend und besaß die besseren Chancen. Als SERC-Stürmer Dominic Walsh gerade von der Strafbank zurückgekehrt war, erzielte der 44-jährige Ervin Masek mit einem Schuss von der blauen Linie das 0:1 (5.).

Schwenningen wäre beinahe der Ausgleich durch Philipp Schlager gelungen. Der fiel aber nicht, stattdessen markierten die Ostdeutschen, gegen die Wild Wings, die in der Abwehr schläfrig wirkten, das 2:0. Danny Albrecht bediente den frei vor dem Tor stehenden Markus Lehnigk mustergültig, und dieser schoss Martinovic durch die Schoner.

Nur 27 Sekunden darauf kam aber die Reaktion von Schwenningen: Hooton traf mit einem satten Handgelenkschuss zum 1:2. Doch dann wieder Nachlässigkeiten der Schwenninger, Thomas Götz und Jared Ross versäumten es, den durchaus möglichen dritten Lausitzer Treffer zu markieren.

Die erste Hälfte des zweiten Drittels tat sich nicht viel auf dem Eis, die Angriffe des SERC waren zu harmlos, die Pässe zu unpräzise. In der 33.Minute dann doch der Ausgleich. Pierre-Luc Sleigher zog ab, Max Hofbauer traf im Nachschuss in den leeren Kasten. Plötzlich war der SERC am Drücker. Der starke Sleigher brachte aus kurzer Entfernung einen guten Rückhandschuss und überwand Goalie Jonathan Boutin zum 3:2. Endlich lief das Spiel des Favoriten, Peter Boon hatte aber in der 38. Minute mit einem Lattentreffer Pech.

In der 44. Minute gelang den Ostdeutschen der Ausgleich. Der Treffer war kurios, es war eine abgefälschte Bogenlampe über Goalie Martinovic, Torschütze war Sebastian Klenner. Die Partie lebte nun von der Spannung, Tore wollten aber keine mehr fallen. In der Verlängerung besaßen zunächst die Gäste die besseren Chancen. Doch da war ja noch Jason Pinizzotto. Von dem Torjäger war während der Partie eigentlich nicht sonderlich viel zu sehen, doch in der 64. Minute staubte er nach einem Schuss von Hooton ab und traf zum 4:3. „Matchpuck“ Gewinnen sie am Dienstag in Weißwasser, stehen sie im Halbfinale.

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