Israel rückt nach rechts

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Deutsche Presse-Agentur

Nach einem deutlichen Rechtsruck bei der Parlamentswahl steht Israel vor einer schwierigen Regierungsbildung. In der arabischen Welt herrscht dagegen bereits Sorge um die Zukunft des Nahost-Friedensprozesses. Die der politischen Mitte zugerechnete Kadima-Partei von Außenministerin Zipi Livni wurde zwar knapp stärkste Fraktion, kann aber ohne Unterstützung aus dem rechten Lager keine Regierungskoalition bilden. Der wiedererstarkte Rechtsblock erzielte einen deutlichen Sieg. Die Palästinenser, aber auch die arabischen Nachbarn reagierten mit großer Sorge auf den Rechtsruck.

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