Isnyer Berglauf-Ass trumpft in Arosa auf

Lesedauer: 2 Min
Die Winterwunderlandschaft in den Bergen hoch über Arosa: Für den Betrachter ein Traum, für Hansjörg Hübner harte Arbeit, die si (Foto: oh)
Schwäbische Zeitung

Hinter dem harmlos wirkenden Veranstaltungs-Titel „Swiss Snow Walk & Run” in Arosa (Schweiz) verbirgt sich eine winterliche Berglauf-Konkurrenz, die es wahrlich in sich hat. Bereits zum neunten Mal lud der Graubündender Nobelskiort zu diesem Wettbewerb ein, den längst auch bekannte Bergläufer wie der mehrmalige Deutsche Meister Timo Zeiler oder Triathlon-Olympiasiegerin Nicola Spierig aus der Schweiz dazu nutzen, ihre Form zu testen beziehungsweise Wettkampferfahrung zu sammeln. Mittendrin im Gewusel: Hansjörg Hübner vom TV Isny.

Kurzfristig hatte sich Hübner entschlossen, am sogenannten „Crazy Run“ teilzunehmen. Hier windet sich die Strecke über 19 Kilometer zunächst knapp 800 Höhenmeter bergauf, bevor es wieder die gleiche Strecke bergab zum Ziel geht. Zwar herrschte traumhaftes Winterwetter, doch hatte der pulverige Neuschnee die Strecke brutal schwer gemacht.

Vom Ausgangspunkt in der Ortsmitte von Arosa (1700 Meter) ging es meist gleichmäßig steil bis zur auf 2400 Metern gelegenen Sattelhütte hinauf und dann wieder hinab zum Arosa-See. Hansjörg Hübner setzte das, was er am winterlichen Hochgrat bei Obertaufen trainiert hatte, bestens um und erreichte in 2:28:28 Stunden als 28. unter den rund 90 Startern das Ziel. Gleichzeitig feierter der Isnyer in seiner Altersklasse damit souverän den Sieg.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen