Inzigkofer Friedhof erhält einen Baumhain für Urnen

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Landschaftsarchitekt Klaus Saur erklärt Bürgermeister Bernd Gombold und den Inzigkofer Gemeinderäten (von rechts), welche Arbei
Landschaftsarchitekt Klaus Saur erklärt Bürgermeister Bernd Gombold und den Inzigkofer Gemeinderäten (von rechts), welche Arbeiten am Spielplatz hinter der Schule noch anstehen. (Foto: Doris Futterer)

Schwere Bagger sind derzeit nicht nur am westlichen Ortsausgang von Inzigkofen zugange, sondern auch hinter der Grundschule. Dort wird der Spielplatz neu gestaltet. Im Herbst rollen die Bagger dann auch auf dem Friedhof an. Die Gemeinderäte des Ortsteils Inzigkofen haben sich am Dienstag zu einer Sitzung mit Ortsbesichtigung getroffen, um die Arbeiten hinter der Schule zu begutachten und weitere Maßnahmen für die Zukunft des Inzigkofer Friedhofs festzulegen.

Die Baggerarbeiten auf dem Spielplatz im Zentrum Inzigkofens sind fast beendet. Mehrere Hügel wurden abgetragen, um eine nahezu ebene Spielfläche zu erhalten. Die neuen Spielgeräte wird die Firma Stroppel in den nächsten zwei Wochen aufstellen. In dieser Zeit wird auch noch ein Zaun gebaut und die Rasenfläche eingesät. Diese braucht dann noch eine gewisse Zeit, um begehbar zu werden.

Auf dem Friedhof soll die Möglichkeit für eine Baumhainbestattung geschaffen werden. Die Inzigkofer Gemeinderäte legten dafür die hintere, rechte Ecke fest, die sich im Bereich des alten Friedhofs befindet. Dort soll eine Fläche mit Gras und Baumbepflanzung entstehen. Die biologisch abbaubare Urne kann im Boden verbleiben, und die Stelle wird mit einer schlichten Metalltafel markiert – Grabpflege entfällt. Darüber hinaus beschlossen die Räte, das reguläre Urnengräberfeld im Norden des Friedhofs bei Bedarf um die Fläche hinter der Aussegnungshalle zu erweitern.

Das Krieger-Ehrenmal auf dem Friedhof wird aktuell von zwei übergroßen Büschen überwuchert. Die Räte beschlossen, diese entfernen zu lassen und durch jüngere, schmalwüchsige Pflanzen zu ersetzen. Dies kann voraussichtlich ab dem nächsten Herbst geschehen, wenn die Erweiterung des Urnenstelenfeldes realisiert wird. Schon im vergangen Jahr hatten die Räte beschlossen, den bestehenden Stelenhalbkreis auf die Gegenseite des dortigen Christuskreuzes zu spiegeln. Der Landschaftsarchitekt Klaus Saur wurde nun mit der Ausschreibung beauftragt.

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