Infineon bereitet sich auf Millionenlasten vor

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Deutsche Presse-Agentur

Der Chipkonzern Infineon stellt sich wegen der Insolvenz seiner Speicherchip-Tochter Qimonda auf hohe Belastungen ein. Am Freitag kündigte der Konzern in München an, Rückstellungen über einen niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag zu bilden.

Ein Teil der Lasten solle bereits im abgelaufenen ersten Geschäftsquartal (Ende Dezember) verbucht werden. Infineon geht jedoch nicht davon aus, vor dem Ende des Geschäftsjahres 2008/09 (30. September) Zahlungen leisten zu müssen.

Die möglichen „erheblichen Verbindlichkeiten“ stünden im Zusammenhang mit laufenden kartell- und wertpapierrechtlichen Verfahren, der eventuellen Rückzahlung öffentlicher Fördermittel sowie mit möglichen Forderungen von Qimonda-Mitarbeitern.

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