Individuelles Risiko bestimmt Cholesterin-Grenzwerte

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Deutsche Presse-Agentur

Der Grenzwert für Cholesterin hängt von verschiedenen persönlichen Gesundheitsrisiken ab. Daher sollte der eigene Grenzwert mit einem Arzt besprochen werden, rät die Deutsche Herzstiftung in Frankfurt.

Die Obergrenze liege bei gesunden Menschen ohne Risikofaktoren für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung bei 240 Milligramm pro Deziliter Blut (mg/dl) für das Gesamtcholesterin und 160 mg/dl für das LDL-Cholesterin. Für Herz-Kreislauf-Patienten liegen die Werte bei 150 mg/dl beziehungsweise deutlich unter 100 mg/dl. Gesunde Menschen mit Risikofaktoren wie Übergewicht oder erhöhtem Blutdruck sollten ihren Cholesterinspiegel unter 200 mg/dl für das Gesamtcholesterin und 130 mg/dl für das LDL-Cholesterin halten.

Das LDL-Cholesterin wird auch als „schlechtes“ Cholesterin bezeichnet, weil es Gefäße gefährlich verengen und damit zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann. Überhöhte Cholesterinwerte schaden somit den Blutgefäßen und erhöhen die Gefahr von Infarkten und anderen Herz-Kreislauf-Krankheiten. Menschen ohne Herzerkrankungen könnten ihren Cholesterinspiegel nach Angaben der Herzstiftung dadurch senken, dass sie mit dem Rauchen aufhören, Übergewicht abbauen, sich regelmäßig bewegen und ihre Ernährung umstellen. Empfehlenswert sei besonders die traditionelle Küche der Mittelmeerländer.

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