In Gemeindeprojekte fließt rund eine Million Euro

Lesedauer: 3 Min
Schwäbische Zeitung

Acht Gemeinden im westlichen Bodenseekreis kommen 2020 beim Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) zum Zug. Das Land fördert in den Gemeinden Bermatingen, Deggenhausertal, Frickingen, Heiligenberg, Oberteuringen, Owingen, Salem und Uhldingen-Mühlhofen insgesamt 33 unterschiedliche Vorhaben mit einer Fördersumme von zusammen rund einer Million Euro. Alle Projekte tragen dazu bei, die Lebensqualität im Ländlichen Raum zu steigern, erklärt der Landtagsabgeordnete der Grünen für den Bodenseekreis, Martin Hahn.

Jedes einzelne Vorhaben profitiert mit einem fünf- oder sechsstelligen Betrag. „Starke Ländliche Räume liegen uns Grünen am Herzen. Wir wissen, dass unsere ländlichen Regionen vor Herausforderungen stehen“, erklärt Martin Hahn. Deshalb hat die grün-geführte Landesregierung das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) noch einmal um 15 Millionen Euro aufgestockt – von 75 auf 90 Millionen Euro. Ein Schwerpunkt liegt auf Wohnen und Bauen: Mit der Hälfte der Summe unterstützt Grün-Schwarz Innenentwicklung und Wohnraum mit einem Extra-Förderzuschlag, wenn Holz für die Bauten verwendet wird. Eine starke Infrastruktur vor Ort ist ein zentraler Standortfaktor für die Gemeinden. Gemeinden, die Bäckereien, Metzgereien, kleine Handwerksbetriebe und Gasthäuser unterstützen, werden deshalb bevorzugt gefördert, heißt es in der Pressemitteilung. Auch für Unternehmensentwicklung und Arbeiten im Ländlichen Raum ist eine Vielzahl von Projekten bewilligt worden. „Wir wollen, dass unsere Ortskerne lebendig und lebenswert bleiben. Dazu gehört wohnortnahe Versorgung und wohnortnahes Arbeiten“, so Martin Hahn. Zum ersten Mal wird in diesem Frühjahr eine Ausschreibung für lokale Grundversorgung angeboten. „Nicht zuletzt deshalb, weil unsere Gaststätten zentrale Treffpunkte und wichtige Dorfzentren sind. Wir hoffen auf eine hohe Resonanz“, erklärt Martin Hahn weiter.

„Die Landesregierung trägt mit der ELR-Förderung bedeutend zu gleichwertigen Lebensbedingungen im ganzen Land bei. Die ELR-Projekte haben zum Ziel, die Strukturen ländlich geprägter Orte nachhaltig zu verbessern“, betont der Grünen-Politiker Martin Hahn. Rund die Hälfte der Mittel 2019 werden für die Innenentwicklung der Kommunen und das Schaffen von Wohnraum verausgabt. „Innen vor außen: So dämmen wir den Flächenverbrauch ein und stärken die Ortskerne“, sagt Martin Hahn. „Die erfolgreiche ökologische Neuausrichtung des Programms wird auch 2019 konsequent fortgesetzt.“

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen