In die Höhe
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Redaktionsleiter

Auch auf der Laichinger Alb geht der Platz aus. Und mit dem Bahnhof und einem möglichen neuen Gewerbepark wird die Nachfrage nach Wohnraum noch zunehmen. Da kommt die Initiative von Ferenc Capo zur richtigen Zeit. Der neue Gemeinderat und die Stadtverwaltung müssen sich mehr Gedanken darüber machen, wie günstiger Wohnraum geschaffen werden kann. Bislang erschien das Thema den Verantwortlichen eher nebensächlich. Viele Bürger spüren aber, wie steigende Preise zu einer immer größeren Belastung werden, ob als Mieter oder interessierte Käufer einer Immobilie. Kommunalpolitik muss darauf Antworten finden. Dabei müssen auch neue Wege beschritten werden. Vor Kurzem sorgte eine Studie der TU Darmstadt für Aufsehen. Ergebnis: Knapp drei Millionen Wohnungen könnten in Deutschland neu entstehen, „wenn die vorhandenen innerstädtischen Bau-Potenziale intelligent und konsequent genutzt werden“. Vor allem durch den Bau in die Höhe. Die Studienmacher empfahlen, Wohnungen auf bestehenden Gebäuden wie Supermärkten oder Verwaltungsgebäuden zu errichten. Für diese Wohnungen müssten keine Flächen neu versiegelt werden. Und günstiger als Neubauten wären sie obendrein. Es spricht nichts dagegen, diesen Weg auch auf der Laichinger Alb zu beschreiten.

j.rauneker@schwaebische.de

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