In der Stadtgärtnerei Lindau herrscht Hochsaison

Unermüdlich im Einsatz: Die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei Lindau kümmern sich seit Monaten darum, dass die Arbeiten für die Gar
Unermüdlich im Einsatz: Die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei Lindau kümmern sich seit Monaten darum, dass die Arbeiten für die Gartenschau auf der Hinteren Insel ebenso gut erledigt werden wie die laufenden Saisonarbeiten. Auf dem Foto (von links) Rudi Specht und Ivan Bratus. Die beiden Gärtner aus der Stadtgärtnerei bereiten gerade den Palmentransport mit dem Gabelstapler vor. (Foto: Stadtgärtnerei Lindau)
Schwäbische Zeitung

Lindau (sz) - In der Stadtgärtnerei Lindau laufen zum einen die letzten Vorbereitungen für die Eröffnung der Gartenschau auf der Hinteren Insel, zum anderen sind Frühling und Frühsommer ohnehin die Jahreszeiten, in denen viel gegraben, gehackt und gepflanzt wird. Ob die städtischen Bepflanzungen auf Freiflächen oder in Pflanzgefäßen, ob im Park, auf dem Kreisverkehr oder in der Fußgängerzone – die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei arbeiten auf Hochtouren, teilt die Stadt in einer Pressemitteilung mit. Besucherinnen und Besucher sowie Lindauerinnen und Lindauer können das Thema Garten also nicht nur bald auf der Gartenschau genießen, sondern auch auf der ganzen Insel und dem Lindauer Festland. Jan Wragge, Leiter der Stadtgärtnerei: „Auch über den Start der Gartenschau hinaus bearbeiten wir alle Bereiche. Dabei können die Besucher zuschauen, wie zum Beispiel ein Wechselflorbeet mit einer Mischung aus Stauden, Gräsern und einjährigen Pflanzen entsteht wird“.

Auf der langen Liste der Gärtnereiarbeiten steht etwa die manuelle oder maschinelle Pflanzung von vielen Tausend Sommerblumenzwiebeln wie beispielsweise Sommerlilien. In Anlehnung an die Ausstellung Marc Chagall – Paradiesische Gärten hat die Stadtgärtnerei bereits 50 Apfelgroßkisten mit blau-weißen Stauden, Gräsern und großen Solitärgehölzen bepflanzt und entlang der Spazierwege von den Parkplätzen bis auf die Insel aufgestellt. Auch an den Naturschutz wird bei den gärtnerischen Projekten gedacht: So haben die Gärtnerei-Mitarbeiter an 20 Orten auf der Insel und dem Festland Blumenrollwiesen ausgelegt, auf denen Blüten für die Bienen gedeihen. Dort werden noch informative Steckschilder angebracht, die von Kindern in den Lindauer Schulen und Kindergärten bemalt wurden.

Auf dem Gartenschaugelände selbst steht noch an, die Fassade des Städtischen Infozentrums zu begrünen und XXL-Blumentöpfe in limonengrün mit Solitärgehölzen und Hortensien aufzustellen. Um Nachhaltigkeit geht es bei einigen Sitzgelegenheiten auf der Gartenschau: Dafür hat die Baumtruppe der Stadtgärtnerei aus dem Stammholz eines Mammutbaums aus dem Lindenhofpark, der aus Sicherheitsgründen gefällt werden musste, Sitzbänke gesägt.

Ein besonderes gartenbautechnisches Highlight ist aktuell im Entstehen: Die Growroom-Kugel. Das ist eine mannshohe und begehbare Kugel mit Sitzgelegenheit im Inneren, die mit Duftpflanzen und Kräutern bepflanzt ist. Dafür bauen die Stadtgärtner gerade einen Prototypen.

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