Immer etwas Neues zu entdecken

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 Manche Umzugsteilnehmer waren einfach nur nett, andere auch wilder. Die Mischung kam bei den Zuschauern sehr gut an.
Manche Umzugsteilnehmer waren einfach nur nett, andere auch wilder. Die Mischung kam bei den Zuschauern sehr gut an. (Foto: Fotos: Groß)
Herlinde Groß

ALDINGEN – Glück haben die Aldinger Narrenfreunde am Sonntag gehabt, denn rechtzeitig zu Beginn des großen Umzugs hörte es auf zu regnen. Aus 44 Vereinen gaben sich an die 2000 Narren ein Stelldichein in Aldingen und trieben ihren närrischen Schabernack mit dem Publikum am Straßenrand.

Drei Böllerschüsse zeigten den Beginn des Umzuges an, der vom Narrensamen der Narrenfreunde angeführt wurde. Den Auftakt machte dann die heimische Musikkapelle, gefolgt von den Gastgebern mit dem Grafen von Dellenberg, Narros, den quirligen Schlößlebühlhexen und den Lindenmännle. Moderator Ralf Schräpel hatte dann einen recht anstrengenden Part zu erledigen. Nicht nur, dass vorwiegend die Hexen und sonstige Ungestalten ihn umringten, so musste er auch manchen Konfettiregen über sich ergehen lassen. Einige hatten mit dem Mann im Gewand des Grafen von Dellingen auch Erbarmen und steckten ihm etwas Süßes zu.

Besonders die Kinder hatten ihre Freude an den turbulenten Einlagen der Hexen oder anderen Ungestalten. Da die Gruppen aus verschiedenen Narrenlandschaften kamen, gab es viele neue Masken und Häser und Narrenkleider zu entdecken, ob nun liebliche oder auch gruselige Masken, schön und interessant anzusehen waren sie allemal. Die große Abwechslung, die der Umzug bot, begeisterte sowohl das Publikum als auch die Teilnehmer. Denn Langeweile kam hier nun wirklich nicht auf. Die Narren gaben durch ihr Tun dem Umzug ein tolles Gesicht.

Anschließend trafen sich die Maskenträger in der Erich-Fischer-Halle und feierten dort weiter.

Ein Bericht über den Zunftmeisterempfang in Aldingen folgt in einer unserer nächsten Ausgaben.

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