Im Supermarkt wird meist spontan entschieden

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Beim Lebensmittelkauf entscheiden die meisten Deutschen spontan vor dem Supermarktregal. Mehr als zwei Drittel treffen erst vor Ort die Wahl, mit welcher Pizza, welchen Nudeln oder Schokoriegeln sie zur Kasse gehen.

Das ergab eine repräsentative Befragung der GfK-Marktforschung in Nürnberg. Nur jeder dritte Verbraucher habe einen Einkaufszettel in der Tasche - oder zumindest im Kopf. Immerhin die Hälfte informiert sich vorab beispielsweise durch Werbeprospekte über aktuelle Angebote.

Am ehesten kaufen nach Angaben der GfK noch jene Kunden gezielt ein, die feste Vorlieben für Marken haben. Sie sind jedoch eine kleine Gruppe unter allen Verbrauchern: In nur 30 Prozent aller Fälle griffen Personen in der Studie zu der Marke, für die sie sich schon vorher entschieden haben. Bei 40 Prozent der Einkäufe hätten die Befragten zuvor überhaupt nicht beabsichtigt, das Produkt zu erwerben. Für die Studie wurden rund 800 Verbraucher beim Betreten eines Testmarkts nach ihren Kaufabsichten und beim Verlassen nach den tatsächlichen Käufen gefragt.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen