Im „Ehrenmord“-Prozess plädieren Verteidiger auf Totschlag

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Deutsche Presse-Agentur

Im Prozess um den sogenannten Hamburger Ehrenmord an der 16 Jahre alten Deutsch-Afghanin Morsal haben die Verteidiger des angeklagten Bruders eine Verurteilung wegen Totschlags gefordert. Ihr Mandant habe die Tat im Affekt begangen und sei nur vermindert schuldfähig gewesen, sagte einer der Anwälte vor dem Landgericht. Die Staatsanwaltschaft hatte eine lebenslange Haftstrafe wegen Mordes gefordert. Der 24-Jährige steht vor Gericht, weil er seine Schwester im Mai 2008 aus Wut über ihren Lebensstil erstochen haben soll.

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