Im Beruf kommt regelmäßiges Essen zu kurz

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Deutsche Presse-Agentur

Sie hetzen durch den Tag und finden kaum noch Zeit zu essen - jeder dritte Berufstätige hat nach einer Umfrage keine festen Essenszeiten mehr. Jeder vierte Deutsche meint, dass er zum Essen generell zu wenig Zeit habe.

Dies ergab eine repräsentative Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach. Dabei würden sich die meisten (85 Prozent) gern anders ernähren, doch sie kommen nicht dazu. „Realität ist oft eine zu einseitige Ernährung, zu viel und unkontrolliertes Essen sowie Heißhungerattacken und Frustessen“, hieß es.

Dabei ernähren sich Frauen bewusster, Männer mehr nach Lust und Laune, ergab die Umfrage unter 4000 Deutschen im Auftrag des Lebensmittelkonzerns Nestlé AG, die auf der Agrarmesse Grüne Woche in Berlin vorgestellt wurde. „Ernährung ist ein Spiegel der Gesellschaft“, sagte Allensbach-Geschäftsführerin Renate Köcher. Mit der Fülle der Angebote diszipliniert umzugehen, sei die Herausforderung der Überflussgesellschaft.

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