„Ich verwende nur zertifizierte Schimpfworte“

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Schwäbische Zeitung

Kabarettist Günter Grünwald stellt sich viele Fragen. Was wäre Deutschland ohne Bayern? Oder Marianne ohne Michael? Die Antwort auf diese und weitere Fragen gibt Grünwald in seinem Programm „Gestern war heute morgen“, mit dem er am Mittwoch, 3. November, in der Stadthalle Tuttlingen auftritt. Wir haben ihn zuvor gesprochen und festgestellt: Grünwald mag kurze und knackige Antworten.

Von Katharina Pütz 

Sie kommen mit Ihrem Programm „Gestern war heute morgen“ nach Tuttlingen. Was erwartet das Publikum?

Ein duftender Strauß bunter Kabarettnummern, charmant dargebracht.

Es heißt, Sie improvisieren – besonders auf der Bühne – gerne, warum?

Dann bleibt es auch für mich spannend. Wenn was Lustiges dabei rauskommt, bleibt‘s im Programm, wenn nicht fliegt es raus.

Sie sprechen bei Ihren Auftritten mit Ihren Dialekt. Versteht Sie jeder?

Bislang gab‘s noch keine Beschwerden.

Bayern greifen ja gerne mal zu deftigen Schimpfworten. Was ist Ihre Top5 der bayerischen Kraftausdrücke (und was bedeuten diese)?

Da muss ich passen, auf diesem Gebiet bin ich nicht firm, ich verwende nur allgemein bekannte, nach europäischem Recht zertifizierte Schimpfworte.

Erklären Sie unseren Lesern bitte einmal das „Grünwald’sche Lebkuchen Gesetz“?!

Das ist das einfachste und eines der wichtigsten Gesetze der BRD, welches besagt, dass Lebkuchen und ähnlich geartetes Gebäck nicht vor dem 9. November weder in Umlauf gebracht , noch erworben oder verzehrt werden darf.

Was verpassen die Menschen aus Tuttlingen und Umgebung, wenn Sie Ihre Show nicht besuchen?

Siehe Antwort Nummer 1.

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