Hundebiss besser von Arzt untersuchen lassen

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Deutsche Presse-Agentur

Nach einem Hundebiss lassen sich Tierbesitzer besser vom Arzt untersuchen. Im Maul der Vierbeiner leben Bakterien, die zwar den Tieren nicht schaden, aber Menschen gefährlich werden können, erklärt das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) in Marburg.

Gelangt zum Beispiel das Bakterium Capnocytophaga canimorsus durch einen Biss ins menschliche Gewebe und Blut, könne dies zu schwerwiegenden Infektionen und Erkrankungen wie Wundbrand, Blutvergiftung, Hirnhautentzündung oder Endokarditis - eine Entzündung der Herzinnenhaut - führen. Im Extremfall verlaufe die Infektion tödlich.

Wird eine Infektion erkannt - zum Beispiel durch einen Bluttest beim Arzt -, ist sie laut dem DGK mit rechtzeitig verabreichten Antibiotika gut zu behandeln. Schwere Krankheitsverläufe seien daher eher selten. Das Vorkommen der Bakterien ist den Experten zufolge ein Grund mehr, im Umgang mit Hunden grundsätzlich auf Hygiene zu achten. So sollten sich Hundehalter nie Situationen aussetzen, in denen ihr Hund doch einmal etwas heftiger zuschnappt.

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