HSG-Handballer bleiben nach der klaren Niederlage Tabellenletzter

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Bauchlandung bei der SG Lauterstein II: Fabian Pentzlin (beim Wurf) und seine HSG Friedrichshafen-Fischbach I bleiben abermals
Bauchlandung bei der SG Lauterstein II: Fabian Pentzlin (beim Wurf) und seine HSG Friedrichshafen-Fischbach I bleiben abermals ohne Zählbares. (Foto: : alho)

Die Landesliga-Handballer der HSG Friedrichshafen-Fischbach I sind auch am Samstagabend aus Lauterstein ohne Punkte abgereist. Bei der verdienten 23:32-Niederlage gegen die Zweite der SG Lauterstein fehlte es an der Durchschlagskraft im Angriff und der nötigen Gegenwehr in der Defensive. Zur Pause hatte die HSG FF mit 10:15 hinten gelegen.

„Man kann sagen, dass wir einen gebrauchten Tag erwischt haben“, erklärte Rolf Nothelfer, Coach der HSG Friedrichshafen-Fischbach I, auf „SZ“-Anfrage. „Wir sind von Anfang an nicht ins Spiel gekommen und waren in der Abwehr nicht konsequent genug.“ Dabei waren die ersten zehn Minuten in der Kreuzberghalle im Lautersteiner Ortsteil Nenningen noch recht ausgeglichen gewesen. Mit zunehmender Spieldauer wussten die Hausherren jedoch mit einem schnellen und variablen Offensivspiel zu gefallen, gegen das die Häfler Spielgemeinschaft phasenweise machtlos war. Folgerichtig lag die SG-Reserve in der 21. Minute mit 11:6 vorne und ließ auch in der Schlussphase des ersten Durchgangs relativ wenig zu. Und das auch, weil Friedrichshafen-Fischbach I mitunter zu pomadig auftrat und sich bis zum 10:15-Pausenrückstand zu viele technische Fehler leistete.

Eine Art Vorentscheidung zugunsten des favorisierten Gastgebers fiel bereits in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel, als Lauterstein II seine Führung zum 18:10-Zwischenstand ausbaute. Von diesem Nackenschlag sollte sich die Erste der HSG FF nicht mehr wirklich erholen. Dies war dem Umstand geschuldet, dass die Offensivbemühungen des alten und neuen Schlusslichts nicht die gewünschte Wirkung erzielten und der Kontrahent das Spielgeschehen auf der Platte kontrollierte. Zwar minimierte die HSG ihre Fehlerquote etwas, konnte den viel zitierten Bock jedoch nicht mehr umstoßen und machte sich mit einer 23:32-Niederlage auf den Heimweg. Schon am Samstag, 14. April, steht das nächste Kellerduell an, wenn der TSB Ravensburg ab 20 Uhr in der Häfler Bodenseesporthalle zu Gast sein wird.

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