Annika Vogt, Moritz Eisold und Flora Ames (von links) von der LG Tuttlingen-Fridingen starten bei den Württembergischen Mehrkam
Annika Vogt, Moritz Eisold und Flora Ames (von links) von der LG Tuttlingen-Fridingen starten bei den Württembergischen Mehrkampfmeisterschaften. Vor allem Eisold kann sich Chancen auf eine Medaille ausrechnen. (Foto: LG Tuttlingen-Fridingen)

Bei den Kreis- und Regionalmeisterschaften im Leichtathletik-Mehrkampf am vergangenen Wochenende gehörten sie in Spaichingen zu den Besten. Nun wollen Flora Ames, Hannah Schneider, Annika Vogt und Moritz Eisold von der LG Tuttlingen-Fridingen bei den Württembergischen Mehrkampfmeisterschaften der Jugend U 16 vorne mitmischen. Medaillen sind ihnen zuzutrauen.

Im Vierkampf der M 14 geht Moritz Eisold als einer der Favoriten in den Wettbewerb. Seine Jahresbestleistung über 100 Meter, Weitsprung, Kugelstoßen und Hochsprung liegt bei 2159 Punkte. Mit Luca Haug (LAV Stadtwerke Tübingen) hat nur ein Teilnehmer in Leinfelden-Echterdingen im Jahr 2018 mehr Punkte in einem Vierkampf geholt (2191). Weil Leon Groh (LAV Stadtwerke Tübingen) – derzeit mit 2265 Zählern punktbester Vierkämpfer dieser Altersklasse in Deutschland – für die württembergischen Meisterschaften nicht gemeldet hat, wird Eisold im Vierkampf um die Medaillen mitmischen. In der nationalen Rangliste liegt der LG-Starter auf dem sechsten Rang.

Im Neunkampf dürfte es für Eisold schwerer werden, auf dem Treppchen zu landen. Zwar hat er nach Haug (4768 Punkte) die zweitmeisten Zähler des Jahrgangs 2004 (4660) vorzuweisen. In dem Wettstreit, in dem Leistungen über 100 Meter, Weitsprung, Kugelstoßen, Hochsprung, 80 Meter Hürden, Diskuswerfen, Stabhochsprung, Speerwerfen und 1000 Meter gefordert sind, ist eben auch eine Unsicherheit enthalten. Reicht die erbrachte Höhe im Stabhochsprung?

Die LG verfügt über keine Hochsprunganlage. Deshalb kann Eisold in dieser Disziplin nicht trainieren. Beim Wettkampf in Weingarten übersprang er die Höhe von 2,30 Metern. Deutschlandweit schaffen Neunkämpfer seiner Altersklasse durchaus auch drei Meter.

Für Ames, Schneider und Vogt dürfte es im Einzelwettkampf nicht zu einer Medaille reichen. Im Jahrgang 2004 haben mindestens 13 Teilnehmerinnen bisher bessere Ergebnisse vorzuweisen. Der Vorteil des Trios aus Tuttlingen-Fridingen ist aber, dass sie vergleichbar gute Resultate erzielen. Mit 1835, 1828 und 1710 Zählern liegen Schneider, Ames und Vogt nah beieinander. Die Gleichwertigkeit könnte in der Mannschaftswertung für einen Erfolg sorgen.

Im Vierkampf treten die drei Jugendliche in den Disziplinen 100 Meter, Weitsprung, Hochsprung und Kugelstoßen an. Die weibliche U 14 absolviert anders als die männlichen Teilnehmer einen Siebenkampf. Darin sind die Disziplinen 100 Meter, Weitsprung, Kugelstoßen, Hochsprung, 80 Meter Hürden, Speerwerfen und 800 Meter zu absolvieren.

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