Histogramm: Hilfsmittel für richtige Belichtung

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Deutsche Presse-Agentur

Viele Digitalkameras besitzen ein sogenanntes Histogramm. Es stellt grafisch die Verteilung der Pixel eines Bildes auf die verschiedenen Tonwerte dar.

Mit ein wenig Erfahrung sei es einfach, anhand des Histogramms zu überprüfen, ob die Belichtung stimmt, so der Photoindustrie-Verband in Frankfurt. Die Nutzung des Histogramms macht Belichtungsreihen mitunter überflüssig.

Auf der horizontalen Achse werden auf einer Skala von Null bis 255 die Tonwerte entsprechend ihrer Helligkeit aufgetragen, wobei Null Schwarz und 255 Weiß entspricht. Die Höhe auf der vertikalen Achse steht für die Zahl der Pixel mit den jeweiligen Tonwerten. Entsprechend ergibt sich für dunkle Bilder ein Histogramm mit hohen „Gipfeln“ auf der linken Seite des Diagramms. Helle Bilder haben den Schwerpunkt ihrer Tonwerte im rechten Teil des Histogramms.

Je nach Helligkeitsverteilung sind alle Zwischenstufen möglich. Ausgewogen belichtete Bilder liefern ein Histogramm, das an beiden Seiten bis auf die horizontale Achse herunterreicht, so der Verband. In diesem Fall kann man davon ausgehen, dass sowohl die dunkelsten, als auch die hellsten Stellen des Bildes noch Zeichnung aufweisen.

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