Hintergrund: Die Teilnehmer des Vor-Gipfels

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Deutsche Presse-Agentur

Eigentlich dürften an dem G20-Vorbereitungstreffen in Berlin neben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem Kassenwart Peer Steinbrück (SPD) nur noch drei Männer plus ihrer Finanzminister teilnehmen.

Das sind der britische Premier Gordon Brown, Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi. Neben Deutschland sind nur ihre Länder festes Mitglied in der Runde der G20, der führenden Wirtschaftsmächte der Welt.

Schon auf dem ersten G20-Gipfel in Washington im November war aber auch EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso zusätzlich eingeladen worden, gewissermaßen als Repräsentant der Europäer. Nach einigem Hin und Her durften dann auch Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero und der Niederländer Jan-Peter Balkenende in der amerikanischen Hauptstadt mit am Tisch sitzen, weil sie die nächstgrößten Volkswirtschaften in Europa repräsentieren.

Als Chef der Euro-Gruppe ist diesmal in Berlin auch Luxemburgs Regierungschef Jean-Claude Juncker mit von der Partie. Der amtierende EU-Präsident, Tschechiens Regierungschef Mirek Topolanek, kommt auch. Ergänzt wird die Schar durch den Chef der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet. Sie alle werden dann auch zum eigentlichen Gipfel nach London reisen, weil Brown ein großzügiger Gastgeber ist.

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