Hintergrund: Die Priesterbruderschaft Pius X.

Lesedauer: 1 Min
Deutsche Presse-Agentur

Die 1970 von dem erzkonservativen Bischof Marcel Lefebvre (1905-1991) gegründete Priesterbruderschaft Pius X. wendet sich gegen eine Modernisierung der katholischen Kirche.

Sie fordert unter anderem die Rückkehr zum tridentinischen Messritus mit den Hauptgebeten in lateinischer Sprache. Das war 1970 nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil praktisch abgeschafft worden.

Zur Bruderschaft zählen nach eigenen Angaben weltweit rund 500 Priester und 600 000 Anhänger. Seit dem Tod ihres Gründers wird die Gemeinschaft der Traditionalisten von Bernard Fellay geführt.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen