Hintergrund: Das Weltwirtschaftsforum in Davos

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Deutsche Presse-Agentur

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) im Schweizer Kurort Davos ist ein wichtiger Treffpunkt von Top-Managern, Spitzenpolitikern und Wissenschaftlern aus aller Welt. Erklärtes Ziel der jährlichen Veranstaltung ist, „den Zustand der Welt zu verbessern“.

Bei Seminaren und Diskussionen reden die Teilnehmer über globale wirtschaftliche Probleme, suchen Lösungsansätze für politische und soziale Herausforderungen. Zudem nutzen sie die mehrtägige Konferenz, um persönliche und geschäftliche Kontakte zu knüpfen und auszubauen.

Kritiker werfen dem WEF (World Economic Forum) vor, es sei ein Elitetreffen, das die globale Zukunft plane, ohne dafür eine demokratische Grundlage zu haben. Jährlich kommen zehntausende Menschen zu einer Gegenveranstaltung, dem Weltsozialforum.

Gegründet wurde das WEF von dem deutschen Wirtschaftsexperten Klaus Schwab. 1971 organisierte er auf eigenes finanzielles Risiko eine Konferenz für europäische Unternehmer, um mit ihnen die neuesten Managementmethoden aus den USA zu studieren. Der damals 32-Jährige war der Meinung, die Europäer hätten auf diesem Gebiet Nachholbedarf. Später verlagerte Schwab den Schwerpunkt auf allgemeine wirtschaftliche und politische Fragen und gründete eine Stiftung zur Ausrichtung des Forums. Heute zählt die Konferenz zu den prestigeträchtigsten Wirtschaftsveranstaltungen der Welt.

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