„Hinter Kaifeck“: Mystery-Thriller um historischen Mord

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Deutsche Presse-Agentur

Zum ersten Mal findet einer der großen ungeklärten Mordfälle Deutschlands seinen Weg ins Kino: Regisseurin Esther Gronenborn (Deutscher Filmpreis für „alaska.de“) ließ sich von einem Mehrfachmord, der 1922 in Hinterkaifeck (Oberbayern) geschah, zu einem packenden Mystery-Thriller inspirieren.

Der Film ist mit Benno Fürmann („Nordwand“) und Alexandra Maria Lara („Der Baader Meinhof Komplex“) in den Hauptrollen prominent besetzt. In einem kleinen bayerischen Dorf werden Fotograf Marc (Fürmann) und sein Sohn Tyll (Henry Stange) mit den Spuren eines alten Verbrechens konfrontiert. Der Schlüssel zu dem sechsfachen Mord scheint in den Visionen und Alpträumen zu liegen, die Marc seit seiner Ankunft quälen. Er forscht nach und stößt auf ein dunkles Geheimnis, das mit ihm verbunden ist. Die Dorfgemeinde scheint verschworen, und je tiefer er gräbt, desto mehr begeben sich er, der Sohn und eine junge Dorfbewohnerin (Lara) in Lebensgefahr. Nach Ansicht der Filmbewertungsstelle Wiesbaden verdient der Film das Prädikat „Wertvoll“, weil es in diesem vielleicht „ersten deutschen Mystery-Thriller“ nicht um detektivische Recherchen, sondern um „das möglichst effektive Gruseln und Erschrecken der Zuschauer“ gehe

(Hinter Kaifeck, Deutschland 2009, 87 Min., FSK ab 12, von Esther Gronenborn, mit Benno Fürmann, Michael Gwisdek, Andrusch Jung)

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