„Helfen bringt Freude“: Sehen als Grundlage für Bildung und Entwicklung

Redaktionssekretariat

Im Rahmen der Spendenaktion „Helfen bringt Freude“ unterstützt die „Schwäbische Zeitung“ bereits seit mehreren Jahren den Isnyer Verein „Wir helfen sehen“, der von Rüdiger Walzer sowie seiner Frau Sabine ins Leben gerufen wurde. Die Initiatoren wollen Menschen – vor allem aus ärmeren Ländern – helfen, durch uneingeschränktes Sehen ein eigenständiges Leben zu führen.

„Es gibt Millionen von bedürftigen Menschen auf unserem Planeten, die aufgrund unkorrigierter Fehlsichtigkeiten oder unbehandelter Augenleiden dringend Hilfe benötigen. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen“, schreiben die Vereinsverantwortlichen auf ihrer Webseite. Was hier zu Lande für die Menschen mit Augenproblemen bei einer entsprechenden Hilfe nahezu selbstverständlich sei, ist für die Menschen in Bolivien und Uganda nicht alltäglich.

Überwiegend fehle in den genannten Ländern das Geld, um mit einer entsprechenden Ausbildung Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Um dieses Schicksal etwas zu lindern, verwendet der Verein Spendengelder für kompetente Ausbildungen. „Durch die Mitfinanzierung kann in Uganda eine Berufsschule für Augenoptiker nach deutschem Vorbild betrieben werden. Hierbei ermöglichen wir zwei jungen Ugandern ein Stipendium zum Erlernen des Optikerhandwerks, die voraussichtlich Anfang des kommenden Jahres ihre Abschlussprüfung absolvieren können und danach an Schulen Sehtestaktionen mit den Kindern durchführen können“, erklärte Walzer.

Auch in Bolivien wurde die Ausbildung von sechs optischen Assistenten sowie zwei Optometristen unterstützt. „Diese fahren bereits während ihrer Ausbildung in abgelegene Gebiete, um dort die Bevölkerung optisch und augenmedizinisch zu versorgen“, erklärte der Isnyer Optiker, der auch über ein sehr erfreuliches Ereignis berichten kann: „Neben der Finanzierung mehrerer augenärztlichen Behandlungen von Kindern in Uganda konnte durch unsere Unterstützung ein kleines Mädchen vor der Blindheit bewahrt werden. Sie wurde im Krankenhaus in Kampala am Grauen Star operiert“.

Darüber hinaus stellte der Verein mehrere Wassertanks mit Frischwasser für die Gesichts- und Handhygiene in den Armenvierteln von Jinja und Kampala (Uganda) auf. „Zwischenzeitlich macht sich diese Maßnahmen bereits sehr positiv bemerkbar, da wir viel weniger Kinder mit Augeninfektionen in den Augenblicken behandeln lassen müssen. Um diesen Zustand weiterhin gewährleisten zu können, benötigen wir nach wir vor Spendengelder. Erst gerade haben wir 1000 Euro für die Beschaffung von Seife bestellt“, sagte Walzer, denn gutes Sehen ist die Grundlage für Bildung und Entwicklung, da ist sich das Ehepaar einig.

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