Haustiere leben oft ohne Gesellschaft

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Deutsche Presse-Agentur

Aus Unkenntnis ihrer Halter müssen Haustiere ihr Dasein oft ohne Artgenossen fristen. In 40 Prozent aller deutschen Haushalte mit Tier würden Kaninchen, Meerschweinchen oder Vögel allein gehalten, obwohl dies nicht ihrer Art entspreche.

Darauf weist die Aktion Tier in Berlin hin. Häufig glaubten die Halter, dass ihre Zuwendung den Tieren genügt. Dabei bräuchten die Tiere einen „echten“ Sozialpartner. Auch mangelnde Bewegung stellt den Angaben zufolge für Tiere häufig ein Problem dar. Viele Hundehalter unterschätzten beispielsweise die Lauffreudigkeit ihrer Vierbeiner. Es genüge nicht, den Hund einfach täglich in den Garten zu schicken. Bei einem Husky sei beispielsweise jeden Tag erst nach vier Stunden intensivem Spaziergehen das Bewegungssoll erfüllt. Auch Stubenvögel benötigten täglich freien Flug, auch wenn sie in einem großen Käfig leben. Nach den Zahlen der Aktion Tier leben in jedem dritten deutschen Haushalt Tiere.

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