Hauskatzen beim Spielen auch geistig fordern

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Deutsche Presse-Agentur

Hauskatzen sind intelligente Tiere, die ausgesprochen gerne lernen. Deshalb sollten Katzen beim Spielen auch geistig gefordert werden, rät die Zeitschrift „Ein Herz für Tiere“.

Besonders viel Spaß macht vielen der Vierbeiner das Einstudieren artistischer Tricks. Dabei ist es den Angaben zufolge aber sinnlos, der Katze etwas befehlen zu wollen. Begabte Tiere müssen selbst Gefallen an Einlagen wie Reifensprung oder Männchen machen finden.

Da sich Katzen nur wenige Minuten voll konzentrieren können, sollte die tägliche Trainingszeit nach Angaben der Zeitschrift zehn Minuten nicht überschreiten. Durch einen Reifen springt das Tier nicht von allein. Die Nummer muss Schritt für Schritt einstudiert werden. Wenn die Katze zum Beispiel erst einmal den Reifen beschnuppert, sollte sie mit einer kleinen Leckerei belohnt und gelobt werden. Das können kleine Käsewürfel, Trockenfutter oder Fleisch sein.

Verstärkt werden kann die Belohnung durch ein Geräusch, das dem Tier signalisiert, dass es das Richtige getan und sich eine Belohnung verdient hat. Dazu eignet sich den Angaben zufolge bei Katzen ein Fingerschnippen oder das Klicken eines Kugelschreibers besonders gut. Die Prozedur mit Geräusch und Futter wird wiederholt, wenn das Tier den nächsten richtigen Schritt tut, also zum Beispiel durch den Reifen geht. Danach kann die Katze Schritt für Schritt auf Sprunghöhe gebracht werden. Verliert das Tier das Interesse, sollte das Training vertagt werden - denn Zwang ist bei Katzen zwecklos.

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