Harte Parketthölzer: Auch für Küche und Bad geeignet

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Deutsche Presse-Agentur

Parkett kann auch als Küchen- oder Badboden verlegt werden. Geeignet seien vor allem harte Holzarten wie Eiche oder Nussbaum, teilt der Verband der Parkettindustrie (VDP) im nordrhein-westfälischen Bad Honnef mit.

Bei tropischen Harthölzern wie Jatoba oder Teak sollten Verbraucher darauf achten, dass sie aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Wer den dunklen Ton dieser Hölzer schätzt, finde in Räuchereiche eine gute Alternative.

Das beliebte Parkettholz Buche eigne sich dagegen besonders in feuchten Räumen wie dem Bad nicht, da es sich bei Nässe zu stark zusammenzieht. Und auch bei harten Hölzern sei zu beachten, dass das Parkett vollständig mit dem Untergrund verklebt wird, rät der VDP. Außerdem sollten Kanten und Fugen mit elastischem Dichtstoff abgedichtet werden. Um die Luftfeuchtigkeit zu verringern, ist in einem Bad mit Parkettboden regelmäßiges Lüften anzuraten. Außerdem sollten Pfützen sofort aufgewischt werden. Für Duschböden tauge Parkett wegen der stehenden Feuchtigkeit nicht.

In Küchen empfiehlt der VDP entweder versiegeltes Holz, das besonders pflegeleicht ist, oder geöltes Parkett. Dieses biete den Vorteil, dass sich beschädigte Stellen leicht ausbessern lassen. In jedem Fall sollte das Parkett ausreichend dick sein, da der Fußboden hier stärker belastet werde als etwa im Schlafzimmer.

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