Hapag-Lloyd stellt Privatjet in Dienst - „Kreuzflug“

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Deutsche Presse-Agentur

Hapag Lloyd Kreuzfahrten hat seit Dienstag (27.1.) wieder einen eigenen Privatjet im Einsatz: Mit Wasserfontänen begrüßte der Hamburger Flughafen, der künftige Heimathafen des Luxusfliegers, die „Albert Ballin“.

Mit der weiß-orange gestrichenen Boing 737-800 will das TUI-Tochterunternehmen Kreuzflüge wieder ins feste Programm aufnehmen. Am 5. März startet der 18-tägige Jungfernkreuzflug zu Zielen in Südamerika wie Havanna auf Kuba, Buenos Aires, der Inkastadt Machu Picchu und den argentinischen Anden. Weitere Reisen gehen dann nach Südostasien, Indien und in den Orient.

„Im Grunde ist es eine Art Kreuzfahrt über den Wolken“, sagte der Geschäftsführer von Hapag Lloyd-Kreuzfahrten, Sebastian Ahrens. „Die Passagiere reisen ähnlich wie mit dem Schiff von A nach B nach C - der Unterschied sind die Hotelübernachtungen.“ Das Unternehmen bietet seit einigen Jahren in unregelmäßiger Folge Kreuzflüge in gecharterten Maschinen an. „Wir wussten zunächst nicht, ob diese Art Reisen noch zeitgemäß ist und ob sich Gäste finden, die ein solches Angebot zu schätzen wissen“, so Ahrens. Der Zuspruch sei aber groß gewesen, und so fiel die Entscheidung für einen eigenen Flieger.

Das Angebot bewegt sich im 5-Sterne-Plus-Bereich - entsprechend kosten die Reisen pro Person zwischen 20 000 und 40 000 Euro. Dafür sind wie auf einem Kreuzfahrtschiff ein Arzt an Bord, Lektoren und ein eigener Koch. Übernachtet wird ausschließlich in Luxushotels. Außerdem ist die Maschine bequem bestuhlt. Den Passagieren werden laut Ahrens von der deutschen Reiseleitung auch alle Formalitäten abgenommen.

Informationen: Hapag Lloyd Kreuzfahrten, Ballindamm 25, 20095 Hamburg; Telefon: 040/30 01 46 00, Fax: 040/30 01 46 01.

Infos zum Reiseangebot: www.hl-kreuzfluege.de

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