Hans-Georg Behr auf den Spuren des eigenen Lebens

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Deutsche Presse-Agentur

„Nomaaade!“ wolle es später einmal werden, sagt das Kind in Hans-Georg Behrs erstem autobiografischen Roman „Fast eine Kindheit“ aus dem Jahr 2002. Behrs Prosawerk „Fast ein Nomade“ knüpft nun genau da an, wo das Debüt endete.

Anfang der 1950er Jahre reißt der 14-jährige Erzähler aus der verhassten Klosterschule aus und trampt nach Wien, um Künstler zu werden. Nach dem bewährten Muster erzählt Behr in der Dritten Person („man“) ein Stück verrückt-fantastischer Geschichte, dessen Stoff sein eigenes Leben ist. Teils Autobiografie, teils Schelmenroman - Behr schreibt über Irrungen und Wirrungen, über eine Reise ins Tessin zu Hermann Hesse und über ein Volontariat bei Brecht, über Ausflüge in den Orient und darüber, was das alte Österreich mit den Beatles zu tun hat.

Hans-Georg Behr

Fast ein Nomade

Zsolnay Verlag, Wien

208 S., Euro 17,90

ISBN 978-3-552-05392-2

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