Haidgauer Narren eröffnen die närrische Zeit

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Die Hästräger der Narrenzunft Chadaloh lüften die Kuhschwänze
Die Hästräger der Narrenzunft Chadaloh lüften die Kuhschwänze (Foto: Christine Hofer-Runst)
cho

Haidgau (cho) - Mit dem traditionellen Kuhschwanzlüften sind die Haidgauer Narren am Dreikönigstag in die närrische Zeit gestartet. Exakt nach dem letzten Schlag des Angelusgeläutes der nahen Kirche St. Nikolaus trat Zunftmeister Daniel Wassner ans „Beahnelädele“ und begrüßte die zahlreichen Besucher, die sich auf dem Rathausplatz versammelten.

Nach den Klängen von „Hells Bells“ schickte der Vorsitzende anschließend den furchterregend aussehenden Wago los, um den Wolfsleib aus seiner Höhle zu befreien. Anschließend gab es für die Mitglieder der Narrenzunft Chadaloh kein Halten mehr.

Aus allen Gassen strömten die Hästräger Richtung Rathaus und machten dabei mit ihrem Gschell ordentlich Rabatz.

Insgesamt fünf Neumitglieder verstärken die ohnehin große Narrenschar von Pepo, Chadaloh, Wolfsleib, Wago und Hugibold und lüfteten, auf Geheiß ihres Zunftmeisters, die Kuhschwänze, um den Winter auszutreiben.

Zahlreiche Gäste befreundeter Zünfte aus Reute, Bad Wurzach, Unterschwarzach und Isny schunkelten beim Narrenmarsch, den die Haidgauer Stroßahup’r anstimmten. Daniel Wassner verteilte noch diverse Verhaltensregeln an die Mäschkerle, bedankte sich bei Ortsvorsteherin Ernestine Frick für die Überlassung des Rathauses, der Feuerwehr und allen Vereinsmitgliedern, die einen reibungslosen Ablauf des Abends gewährleisteten. Er nutzte zudem die Gelegenheit, alle zur Haidgauer Fasnet einzuladen, die beim Zunftball unter dem Motto „Dschungelfieber“ steht.

Und wie es Brauch in Haidgau ist, wurde nach der offiziellen Eröffnung im Schützenhaus weitergefeiert und auf die, kommende, närrische Zeit, angestoßen.

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