Häfler Handballer sind auswärts im Angriff zu harmlos

Lesedauer: 3 Min

Kann trotz acht Treffern eine weitere Niederlage für seine HSG Friedrichshafen-Fischbach I nicht verhindern: Klemen Kotnik (bei
Kann trotz acht Treffern eine weitere Niederlage für seine HSG Friedrichshafen-Fischbach I nicht verhindern: Klemen Kotnik (beim Wurf). (Foto: Alexander Hoth)

Aufgrund einer durchwachsenen Angriffsleistung sind die Landesliga-Handballer der HSG Friedrichshafen-Fischbach abermals ohne Punkte geblieben. Beim Handballteam aus Uhingen-Holzhausen verlor die Mannschaft des neuen Trainers Rolf Nothelfer mit 21:27.

„Auch wenn wir einem athletisch stärkeren Gegner unterlegen waren, habe ich dennoch einige gute Ansätze gesehen“, fasste Rolf Nothelfer, neuer Coach des Handball-Landesligisten vom See, die 21:27-Niederlage seiner Jungs beim Handballteam Uhingen-Holzhausen zusammen. Nachdem Friedrichshafen-Fischbach in Durchgang eins ordentlich mitgehalten, jedoch mitunter zu viele Chancen ausgelassen hatte, ging es aus Häfler Sicht mit einem 10:13-Rückstand in die Pause. Speziell die gut getimten Anspiele an den Kreis bekamen die Häfler Handballer zu selten in den Griff.

Die Unterbrechung hatte den Gästen nicht wirklich gut getan, denn der Heimrecht genießende Kontrahent wirkte in den ersten Minuten des zweiten Abschnitts etwas wacher und traf in der Offensive in schönster Regelmäßigkeit klügere Entscheidungen. Darüber hinaus musste die HSG FF die eine oder andere Zeitstrafe hinnehmen, sodass sich die Hausherren bis zur 43. Minute auf 19:11 absetzten. Erst als Friedrichshafen-Fischbach in der Defensive taktisch auf eine offensivere 5:1-Variante umstellte, brach man den Spielrhythmus der Uhinger – zumindest etwas. Dennoch kontrollierte das Handballteam weiterhin das Geschehen auf dem Feld, ohne dem Tabellenletzten mehr anzubieten als nötig. Am Ende gewann Uhingen-Holzhausen verdient mit 27:21, während die HSG Tabellenletzter bleibt. „Wir haben in der vorentscheidenden Phase nach der Halbzeit mitunter zu überhastet abgeschlossen und waren dabei nicht clever genug“, betonte Nothelfer, dessen Mannschaft mit gerade einmal elf Spielern angereist war. Am 17. März, empfängt man ab 20 Uhr den SC Vöhringen, der Tabellendritter ist.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen