Dekan Ralf Drescher (rechts) hat zusammen mit der stellvertretenden Kirchenpflegerin Regine Schlipf (rechts) Renate Bauer verab
Dekan Ralf Drescher (rechts) hat zusammen mit der stellvertretenden Kirchenpflegerin Regine Schlipf (rechts) Renate Bauer verabschiedet. 30 Jahre lange war sie die gute Seele des Ferientagheims Leinroden. Jetzt ist sie in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. (Foto: Dieter Volckart)

Renate Bauer ist 30 Jahre lang „die gute Seele“ des evangelischen Gemeinde- und Ferientagheims in Leinroden gewesen. Dekan Ralf Drescher hat sie an ihrem ersten Ruhetag am Dienstag mit einem Blumenstrauß verabschiedet. Drei Jahrzehnte habe sie als Ansprechpartnerin zum Inventar gehört, habe danach geschaut, dass alles lief und habe immer für alles eine Lösung parat gehabt, lobte Drescher.

Das Ferientagheim der evangelischen Kirchengemeinde wird nicht nur als Kinder- und Jugendheim, sondern auch für Fortbildungen, Seminare, private Feiern, Geburtstage, Konfirmationen und auch Hochzeiten genutzt. Seit dem Umbau 2010/11 hat sich die Zahl der Veranstaltungen im Ferientagheim, die ich betreute, sogar auf jährlich 45 bis 50 gesteigert, blickte die Mutter von drei Kindern und gelernte Kauffrau zurück. 30 Jahre lang war sie als Hausmeisterin auch für die Außenanlagen zuständig gewesen, betreute die Veranstaltungen – nur die Verpflegung hatte ein Cateringbetrieb übernommen.

Turbulent waren vor allem die beiden zweiwöchigen Abschnitte der von der evangelischen Kirchengemeinde veranstalteten Ferientagheimveranstaltungen. Dazu wurden die jeweils rund 100 Kinder morgens mit Bussen ins Leintal gebracht, verpflegt und betreut. Hier genossen sie die Gemeinschaft mit Spielen, Basteln, Singen und Beten und wurden am Abend wieder nach Hause gefahren.

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