Gute Objektive: Maximale Schärfe bei offener Blende

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Deutsche Presse-Agentur

Wie gut ein Objektiv ist, zeigt sich erst bei offener Blende: Besonders gute Objektive zeichnen sich nicht nur dadurch aus, dass sie lichtstark sind, so der Photoindustrie-Verband in Frankfurt.

Sie bieten zudem bei offener Blende maximale Schärfe. Darüber hinaus ist bei ihnen die sogenannte chromatische Aberration beseitigt - ein von der Wellenlänge des Lichts abhängiger Abbildungsfehler optischer Linsen.

Mit Objektiven mit großer Anfangsblende, kombiniert mit hoher Schärfeleistung, lassen sich dem Branchenverband zufolge schmale scharfe Streifen vor großer Unschärfe wirkungsvoll in Szene setzen. Bei hart beschnittenen Porträts beispielsweise können so die Augen scharf, die Wimpernspitzen aber bereits unscharf abgebildet werden. Teleobjektive bilden so eine stehende oder sitzende Person exakt scharf ab, während um das Hauptmotiv herum alles unscharf wird.

Beim Fotografieren mit großer Blende ist es besonders wichtig, dass der Fotograf immer exakt scharf stellt. Ob mit Autofokus oder mit manueller Fokussierung: Schon geringste Abweichungen können die Schärfe um Millimeter nach vorne oder hinten verschieben.

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