Gut für Baindt
Gut für Baindt

Baindt darf sich freuen. Die Gemeinde hat einen spannenden Wahlkampf und eine spannende Wahl erlebt – und obendrein ein Ergebnis, das in einer solchen Konstellation nicht eindeutiger hätte sein können.

Besonders schön für Baindt ist, dass sich vier Kandidaten gefunden haben, die es ernst meinen mit dem Amt und echte Ideen haben. Zuletzt gestaltete es sich immer schwieriger, Kandidaten für bestimmte Positionen zu finden. Oder es tauchten Spaßkandidaten auf, die an der Gemeinde eigentlich gar kein Interesse hatten, und/oder den Wahlkampf für ihre ganz persönliche Agenda geführt haben. Wie 2013 im attraktiven Baienfurt, als es neben Bürgermeister Günter A. Binder nur einen Vertreter der Nein-Idee gab.

In Baindt haben sich alle Kandidaten mächtig ins Zeug gelegt. Leider war es Jürgen Maunz nicht möglich, Wahlkampf zu führen. Aber auch er hat anfangs gezeigt, dass er etwas bewegen will. Die Kandidaten haben sich den Vereinen vorgestellt, haben Haustürwahlkampf betrieben, luden zu Veranstaltungen in Gaststätten ein und standen auf Bühnen, um sich zu präsentieren. Sie haben über die Sorgen und Nöte, aber auch von den Wünschen der Baindter erfahren. Für diese kräftezehrende Zeit, die ohne Schlammschlachten auskam, haben alle Respekt verdient.

Dieser Wahlkampf hat gezeigt, wie wohltuend die Demokratie und viele Kandidaten für die Entwicklung einer Kommune sind. Es kann nur einen Gewinner bei einer Wahl geben, aber die Ideen der anderen bleiben. Sollten einzelne Ideen die Gemeinderäte beeindruckt haben, können sie diese aufnehmen und in das politische Gremium Gemeinderat einbringen. Gut für Baindt!

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