43 Feuerwehrleute der Abteilungen Essingen und Lauterburg haben die Situation bravourös gemeistert.
43 Feuerwehrleute der Abteilungen Essingen und Lauterburg haben die Situation bravourös gemeistert. (Foto: Edwin Hügler)
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Samstag, 15 Uhr: In der Nähe des Gebäudes von Rainer Kern zwischen Lauterburg und Bartholomä kommt es zu einem schweren Brand – zum Glück war dies nicht bitterer Ernst, sondern lediglich die angenommene Lage bei der gemeinsamen Hauptübung der Feuerwehrabteilungen Essingen und Lauterburg.

43 Feuerwehrleute sind nach der Alarmierung mit insgesamt sechs Fahrzeugen ausgerückt und waren nach fünf Minuten am Brandort. Kommandant Sven Langer leitete mit großer Umsicht die Übung. Drei Löschfahrzeuge mit Tank führten insgesamt 3200 Liter Wasser, doch dies allein reichte nicht aus, um den Brand effektiv bekämpfen zu können. Es galt daher den Hydranten am Ortsausgang von Lauterburg anzuzapfen und eine 800 Meter lange Wasserversorgung aufzubauen. Dabei kamen auch Vakuumfässer von zwei Landwirten sowie Faltbehälter mit einem Fassungsvermögen von zehn Kubikmeter zum Einsatz. Die Feuerwehren zeigten sich dieser schwierigen Aufgabe gewachsen.

Bei einer Übungseinlage kam es zu einem Verkehrsunfall mit einer in einem Auto eingeklemmten Person. Diese galt es mit Hilfe eines Spreitzers zu befreien und an den herbeigeeilten Notarztwagen zu übergeben. Auch dieser Übungsteil funktionierte einwandfrei. Kommandant Sven Langer und Gemeinderat Karl Bäurle äußerten sich sehr zufrieden mit der Einsatzbereitschaft und der Leistungsfähigkeit der Lauterburger und der Essinger Feuerwehr.

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