Groß, knallgelb und gefräßig

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Zwei Raupen des Totenkopfschwärmers lassen sich die Kartoffelpflanzen in einem Mühlheimer Garten schmecken. Zum Größenvergleich
Zwei Raupen des Totenkopfschwärmers lassen sich die Kartoffelpflanzen in einem Mühlheimer Garten schmecken. Zum Größenvergleich liegt im Vordergrund ein Kugelschreiber. (Foto: Kornelia Hörburger)
Schwäbische Zeitung

Da hat eine Mühlheimer Hobbygärtnerin nicht schlecht gestaunt: Aus ihrem Hochbeet mit Kartoffelpflanzen ragten über Nacht kahle Stängel. Die Übeltäter: Sieben große, grüngelb bis orange gefärbte Raupen, die sich das Kartoffelkraut schmecken ließen. Ein insektenkundiger Nachbar konnte sie als Raupen des Totenkopfschwärmers bestimmen. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 12 Zentimetern und einer Körperlänge von bis zu 6 Zentimetern zählen sie zu den größten europäischen Schwärmern. Der Totenkopfschwärmer kommen im äußersten Süden Europas vor. In warmen Jahren schwärmen sie bis nach Nordeuropa aus und legen ihre Eier ab. Ein Teil der Raupen im Mühlheimer Garten haben sich inzwischen im Boden eingegraben, um sich zu verpuppen. (hör) Foto: Kornelia Hörburger

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