Greenlion Motorsport stellt „grünen Löwen“ vor

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Zum Tuttlinger Team gehören neben den Rennfahrern Christian Ladurner und Sebastian Sommer auch noch Florian Sommer, Philipp Aic
Zum Tuttlinger Team gehören neben den Rennfahrern Christian Ladurner und Sebastian Sommer auch noch Florian Sommer, Philipp Aicher, Manfred Sommer, Franz Ladurner (von links) und Patrick Plass (kniet). (Foto: Greenlion Motorsport)

Tuttlingen (maj) - Das Greenlion Motorsport-Team aus Tuttlingen hat nun den neuen Rennwagen für die nächste Saison vorgestellt. Rund 350 PS lassen den Zwei-Liter-Motor des neuen „grünen Löwen“ brüllen. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 268 Stundenkilometern werden die Rennfahrer Sebastian Sommer und Christian Ladurner ab April in ihrem Seat Leon Cupra TCR über die Strecken der Profirennserie NES 500 rasen.

„Das Wichtigste“, sagt Ladurner, sei die Konstanz. Schließlich muss der Rennwagen eine Belastung von 500 Kilometern oder vier Stunden überstehen. „Die Beständigkeit ist gut. Der Motor ist nicht arg überzüchtet“, sagt Ladurner, dessen Fahrzeug mit der Motorisierung im vorderen Drittel im Tourenwagenbereich liegt.

Für die Saison in der NES 500 haben sich die Tuttlinger einen Platz unter den Top fünf vorgenommen. Insgesamt 40 Autos werden auf den Rundstrecken in Spa Francorchamps (Belgien), Assen (Niederlande), Oschersleben sowie am Lausitz- und Nürburgring unterwegs sein. In der Klasse, in der Greenlion Motorsport fährt, sind es 15 Fahrzeuge.

Drei Pflichtboxenstopps müssen die beiden Freunde bei jedem Rennen einlegen. „Das passt gut für uns“, sagt Ladurner. Dann sei auch der 110 Liter-Tank leer. Mindestens drei Minuten und 30 Sekunden muss der Stopp dauern. Geht es samt Ein- und Ausfahrt in die Boxengasse schneller, droht eine Strafe. Drei Mechaniker dürfen nur gleichzeitig am Fahrzeug arbeiten. „Das wird eine Herausforderung“, meint Ladurner. Immerhin habe es das Team beim Test am Hockenheimring geschafft, die Zeit beim Reifenwechsel auf eine Minute zu verkürzen.

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