Grüne Pracht in Rekordzeit: Schnell wachsende Gehölze

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Deutsche Presse-Agentur

Neu gebaute Häuser stehen fast immer auf kahler Fläche. Schnell wachsende Gehölze sind in solchen Fällen die Lösung, damit sich rasch ein grüner Rahmen bildet, rät der Zentralverband Gartenbau (ZVG) in Bonn.

Schnell wachsend sind nicht nur bekannte Arten wie Pappeln, Erlen und Weiden. Auch der Trompetenbaum (Catalpa bignonioides) mit seinen herrlichen Blütenrispen, der elegante Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera) und die Paulownie mit ihren blauen Glocken bringen rasch Höhe und Fülle.

Unter den Ahorn tun sich Silberahorn (Acer saccharinum) und Eschenahorn (Acer negundo) durch schnelles Wachstum hervor. Die gelb- oder weißbunten Formen 'Aureo-Variegatum' und 'Variegatum' haben außerdem den Vorteil, dass sie mit fünf bis sieben Metern Höhe für kleine Gärten sehr gut geeignet sind.

Unter den Kirschen nehmen Späte Traubenkirsche (Prunus serotina) und Vogelkirsche (Prunus avium) den Platz unter den Schnellwachsenden ein. Besonders hübsch ist die duftig gefüllte Form Prunus avium 'Plena'. Rasch Raum erobert auch die Glyzinie (Wisteria sinensis oder Wisteria japonica), die unbedingt ein stabiles Gerüst braucht, an dem sie Höhe gewinnt.

Rambler-Rosen, die in einem Jahr mehrere Meter lange Triebe entwickeln, lassen Pergola oder Hausfassade nach kurzer Zeit unter Blüten verschwinden. Kiwi (Actinidia), Pfeifenwinde (Aristolochia) und Baumwürger (Celastrus) wachsen ebenfalls rekordverdächtig schnell. Unter den Nadelgehölzen steht die Österreichische Schwarzkiefer (Pinus nigra) an der Spitze, zusammen mit Europäischer und Japanischer Lärche (Larix decidua und Larix kaempferi). Auch die Baumzypresse (Cupressocyparis leylandii) und die Douglasie (Pseudotsuga menziesii) bringen rasch eine grüne Kulisse, werden aber auch sehr mächtig.

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