Grün ist gut: Einkaufsratgeber für Fischliebhaber

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Deutsche Presse-Agentur

Fischliebhaber sollten von Schwertfisch und rotem Thunfisch die Finger lassen. Bei Alaska-Seelachs und Zander können sie dagegen bedenkenlos zugreifen. Das rät der neue „Einkaufsratgeber Fisch und Meeresfrüchte“ vom World Wide Fund for Nature (WWF).

Darin werden die Fischarten in die drei Kategorien „annehmbar“, „bedenklich“ und „bedroht“ eingestuft. Anhand der Ampelfarben Grün, Gelb und Rot können Verbraucher schnell sehen, ob eine Art überfischt ist. Der Einkaufsführer bewertet 35 Wildfischarten sowie 10 Aquakulturarten.

Neben dem Namen des Fisches sollten Verbraucher aber auch auf dessen Herkunftsgebiet achten. So ist Kabeljau aus der Nordost-Arktis im Einkaufsführer grün gekennzeichnet, also unbedenklich, wohingegen Kabeljau aus der Ostsee rot eingestuft wurde.

Der WWF empfiehlt Verbrauchern, grundsätzlich bevorzugt Fisch mit dem blauen Gütesiegel des Marine Stewardship Council (MSC) zu kaufen. Das MSC-Siegel wird für nachhaltige Fischerei verliehen, bei der nicht mehr Fisch gefangen wird als nachwächst. In Deutschland tragen mehr als 300 Produkte das MSC-Siegel, vor allem Tiefkühlprodukte wie Fischstäbchen. Nach Angaben der Welternährungsorganisation sind 77 Prozent der kommerziell genutzten Fischbestände überfischt oder bis an die Grenzen befischt.

Einkaufsratgeber Fische und Meeresfrüchte: www.wwf.de/fisch

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