Größerer Vorstand für das große Projekt

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Gruppenbild mit Dame: Ulrike Ruchti ergänzt die in ihren Ämtern bestätigten Vorstandsmitglieder (v.l.) Dr. Andreas Payer, Nikol
Gruppenbild mit Dame: Ulrike Ruchti ergänzt die in ihren Ämtern bestätigten Vorstandsmitglieder (v.l.) Dr. Andreas Payer, Nikolai Prill und Rolf Stökler. (Foto: Thomas Freidank)
Thomas Freidank

LAUPHEIM (tf) - Bei ihrer Vollversammlung am 7. April hat der Verein der Volkssternwarte Laupheim, die auch das Planetarium betreibt, im Hinblick auf einen möglichen Anbau ihren Vorstand erweitert. Außerdem konnte man auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken: 31 207 Besuchern wurden in sämtlichen Veranstaltungen gezählt.

Mit 728 Vorführungen im Planetarium wurde etwa das Vorjahresniveau (726) gehalten, wie das Vorstandsmitglied Nikolai Prill erläuterte. Durchschnittlich war das 62-sitzige Sternentheater dabei zu knapp 60 Prozent ausgelastet, was einen leichten Rückgang von fünf Prozent mit Vergleich mit 2016 bedeutet. Hingegen konnten in der Sternwarte mit 918 etwas mehr Besucher als im Vorjahr (745) verzeichnet werden. Die Mitgliedersteigerung von 160 auf 179 ging vor allem auf das Konto der Jugendgruppe, was von der Versammlung sehr positiv aufgenommen wurde.

Die Volkssternwarte kooperiert seit September vergangenen Jahres mit dem Schülerforschungszentrum Ochsenhausen und hat in diesem Rahmen bereits Projekte für 20 Schüler in Laupheim durchgeführt. Um die Aktivitäten in diesem Bereich ausbauen zu können, wird derzeit ein Anbau mit Schulungs- und Seminarräumen geplant, was Vorstandsmitglied Rolf Stökler ausführte. Zudem soll ein erweiterter Ausstellungsbereich das Planetarium als Lern- und Erlebnisort für alle Besucher attraktiver machen. In einer Kooperation mit der Universität Konstanz erarbeiten derzeit 25 Studenten aus den Bereichen Architektur, Design und Kommunikationsdesign Ideen für eine moderne Planung. Der Laupheimer Stadtrat hat bereits eine grundsätzliche Unterstützung des Vorhabens beschlossen, für das sich der Verein selbst jedoch ebenfalls enorm gefordert sieht.

Um für die anstehenden Aufgaben personell gerüstet zu sein, wurde Ulrike Ruchti (32) zusätzlich in den Vereinsvorstand gewählt. Die Satzung der Volkssternwarte sieht drei feste Vorstandsämter vor, die bei Bedarf um einen vierten, gleichberechtigten Posten für "besondere Aufgaben" ergänzt werden können. Ruchti möchte als Diplomingenieurin im Fachbereich Architektur ihr Fachwissen für die Planetariumserweiterung einbringen. Als langjähriges Mitglied hat sie seit 16 Jahren in verschiedenen Bereichen des Vereins gewirkt, etwa in der Jugend- und der Öffentlichkeitsarbeit. Die weiteren Vorstandsmitglieder, Dr. Andreas Payer, Nikolai Prill und Rolf Stökler, wurden in ihren Ämtern bestätigt.

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