Genau hinsehen: Schwarze Oliven sind oft gefärbt

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Schwarze Oliven sind nicht immer von Natur aus dunkel. Sie können auch künstlich gefärbt worden sein. Ein genauer Blick auf das Etikett lohnt sich daher.

Denn geschwärzte Oliven müssen als solche gekennzeichnet sein, erläutert der Infodienst Landwirtschaft - Ernährung - Ländlicher Raum in Stuttgart. Für diesen Prozess werden Eisensalze, entweder Eisenglukonat oder Eisenlaktat, verwendet. Gewonnen werden diese nicht als Farbstoff geltende Zusatzstoffe (E 579 und E 585) aus Milchsäure.

Da sie gesundheitlich unbedenklich sind, dürfen die Salze zum Einfärben grüner Oliven verwendet werden. Genutzt wird diese Methode unter anderem, weil natürlich gereifte, schwarze Oliven zu weich sind, um sie maschinell zu entsteinen. Unter natürlichen Umständen reifen die Früchte von hellgrün über violett nach schwarz. Bisweilen kaufen Verbraucher aber eben grüne Oliven, die schwarz gefärbt wurden, ohne es zu wissen.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen