Geldstrafe für Dynamo Dresden

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Deutsche Presse-Agentur

Fußball-Drittligist SG Dynamo Dresden ist nach mehreren Ausschreitungen erneut vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verurteilt wurden.

Der Club muss 4000 Euro Geldstrafe zahlen und zudem sein Heimspiel gegen den FC Bayern München II in der 3. Liga unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Bei diesem Spiel dürfen nur 4000 Karten an einheimische Anhänger und 500 Karten an Gästefans gegen Vorlage des Personalausweises und namentliche Registrierung verkauft werden. Die Anhänger aus Dresden müssen auf den Tribünenplätzen untergebracht werden, die des Gastvereins in räumlich davon getrennte Sektoren. Der Verein hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Das Sportgericht ahndete somit die Vorkommnisse bei den Meisterschaftsspielen zwischen Dynamo und Fortuna Düsseldorf am 15. November in Dresden, dem Auswärtsspiel der Sachsen am 6. Dezember beim SSV Jahn Regensburg und beim Traditions-Duell am 20. Dezember daheim gegen den FC Rot-Weiß Erfurt.

Im Düsseldorf-Spiel kam es zu einer Unterbrechung, da mehrere Feuerzeuge aus dem Dynamo-Block in Richtung Spielfeld geworfen wurden. In Regensburg waren 150 bis 200 Dresdner Fans nach dem Spiel über den Zaun in den Stadioninnenraum geklettert, zudem war es nach Spielende im Ausgangsbereich zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Dresdner Anhängern und der Polizei gekommen. Im Derby gegen Erfurt wurden zehn Minuten vor dem Spielende Feuerwerkskörper abgeschossen.

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