Gefahr für Kinder: Giftige Blumen im Garten

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Deutsche Presse-Agentur

Eltern sollten genau darauf achten, was sie in ihrem Garten anpflanzen. Denn Gewächse wie Engelstrompete, Goldregen und Tollkirsche können bei Kindern schwere Vergiftungen hervorrufen. Darauf weist die Aktion „Das Sichere Haus“ (DSH) in Hamburg hin.

Auch die kleinen blauen Beeren des Efeu seien giftig. Eine Gefährdung bestehe vor allem für zwei- bis dreijährige Kinder, weil sie Blüten und Beeren gerne in den Mund nehmen.

Kommt es zu einer Vergiftung, sollten Eltern auf gar keinen Fall versuchen, ihr Kind zum Erbrechen zu bringen. Als Sofortmaßnahme reichten schon einige Schlucke Wasser oder Tee. Milch und Kochsalzlösung hingegen seien nicht sinnvoll, warnt der Verein. In jedem Fall sollte ein Arzt oder ein Giftnotrufzentrum benachrichtigt werden. Bei schweren Symptomen wie Atemnot müssten Eltern den Notruf unter der Nummer 112 alarmieren.

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