IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Mittwoch, 17. Oktober, um 17.30 Uhr: Momente des Gedenkens am Gedenkstein. 18 Uhr: der Film „Gehörlose Opfer der Zwangssterilisationen und der Euthanasie in der NS-Zeit“ im Gemeinschaftszentrum Rabenhof.

Alljährlich gedenkt der Rabenhof der Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie-Politik am 17. Oktober – dem Tag des Jahres 1940, an dem 31 Bewohner nach Grafeneck deportiert wurden. 30 von ihnen fanden dort den Tod in der Gaskammer. Mindestens zwei weitere Bewohner wurden im Zuge der Aktion T4 direkt getötet. In den Jahren zuvor waren Bewohner zwangsweise sterilisiert worden. Neben der Erinnerung ist der Einrichtung wichtig, die Geschehnisse transparent zu machen und immer wieder neue Facetten darzustellen. Dieses Jahr liegt der Fokus auf den gehörlosen Opfern der NS-Politik. In einer Filmdokumentation wird die Lebensgeschichte von einigen gehörlosen Opfern der Zwangssterilisationen und NS-Euthanasie aufgezeigt.

Mittwoch, 17. Oktober, um 17.30 Uhr: Momente des Gedenkens am Gedenkstein. 18 Uhr: der Film „Gehörlose Opfer der Zwangssterilisationen und der Euthanasie in der NS-Zeit“ im Gemeinschaftszentrum Rabenhof.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen