Fußball ist gefährlich - besonders in der Schule

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Deutsche Presse-Agentur

Grund: Fußball sei der beliebteste Sport; deshalb verletzen sich die meisten Schüler beim Kicken. Am häufigsten werden die Kinder vom Ball getroffen, knicken um oder stoßen mit einem Mitspieler zusammen.

Platz zwei in der Statistik belegt Basketball mit 25 000 Unfällen - gut 30 Prozent der Sportverletzungen. Auch beim Volleyball passiert viel: Rund 13 Prozent der Verletzungen, 10 000 pro Jahr, entstehen dabei.

Die Unfallkasse geht davon aus, dass die anspruchsvolle Technik von Fuß- und Basketball mit Ursache für die zahlreichen Unfälle ist. Außerdem werde häufig mit dem Spielen begonnen, bevor alle Schüler Technik und Bewegungsabläufe beherrschen. Zu dribbeln und gleichzeitig auf Schrittregeln und Mitspieler zu achten, überfordere viele Anfänger. Vor allem an Fingern, Hand- und Fußgelenken sowie am Kopf und an den Schultern komme es dann zu Prellungen und Zerrungen. Die Unfallkasse Baden-Württemberg empfiehlt, Techniken wie Dribbeln und Passen im Sportunterricht spielerisch zu üben und erst danach in Mannschaften um Sieg oder Niederlage zu spielen.

Für Sportverletzungen der 2,4 Millionen versicherten Schüler im Land gibt die Unfallkasse im Jahr 49 Millionen Euro aus. Insgesamt kommt sie jährlich für 80 000 Unfälle im Schulsport auf.

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