Schwäbische Zeitung

Gründungsdatum 20. August 1899 Anschrift Am Erlenbruch 1 60386 Frankfurt Stadion Commerzbank-Arena (51 500 Plätze) Vereinsfarben schwarz-blau Präsident Julius Rosenthal Cheftrainer Ramon Berndroth (seit 1. Juni 2008) Mitglieder 1 000 Größte Erfolge Amateurmeister 1972 Internet www.fsv-frankfurt.de

„Die Mannschaft ist voll zweitligatauglich“, entgegnete FSV-Teamchef Tomas Oral allen Skeptikern. Doch in der Hinrunde sind die Spieler den Beweis schuldig geblieben. Als Tabellenletzter geht man in den Abstiegskampf 2009. Oral führte den FSV in zwei Jahren aus der Oberliga Hessen in die Zweite Bundesliga. Dort länger durchzuhalten als beim letzten Mal ist noch immer das Ziel der Bornheimer. In der Saison 1994/1995 war der FSV nach nur einem Jahr Profi-Fußball mit nur drei Siegen sang und klanglos abgestiegen.

Nachdem sich der FSV sportlich für die 2. Liga qualifiziert hatte musste der Verein erstmal nachziehen. Etwa zehn neue Stellen wurden im administrativen Bereich geschaffen, um den Anforderungen der Deutschen Fußball Liga an einen Proficlub gerecht zu werden. Der bisherige Trainer Tomas Oral wurde durch Ramon Berndroth ersetzt ? wenn auch nur auf dem Papier. Da Oral nicht die geforderte Fußball-Lehrer-Lizenz besitzt, wurde er kurzerhand zum Teamchef umfunktioniert. Zumindest das Stadion erfüllt alle erdenkbaren Anforderungen, denn der FSV trägt seine Heimspiele in der modernen Commerzbank Arena des Lokalrivalen Eintracht aus. Die eigentlich Heimstätte, das Frankfurter Volksbank Stadion, wird noch bis zum Frühjahr 2009 umgebaut.

Trotz des Mini-Etats von nur 4,2 Millionen Euro vermeldete der FSV fast zehn Neuzugänge, die meisten ablösefrei, darunter Mittelfeldspieler Amir Shapourzadeh von Hansa Rostock und Verteidiger Radek Spilacek aus Hoffenheim. Neu ist auch Marjan Petkovic, dem bisherigen Torwart des SV Sandhausen.

(Stand: Dezember 2008)

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