Fremde Sitten bei Geschäftstreffen beachten

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Andere Länder, andere Sitten: Diesen Grundsatz müssen auch Geschäftsleute bei Verhandlungen mit Partnern aus dem Ausland beachten. Das rät das Netzwerk Etikette Trainer International in Hamburg.

Die Unterschiede beginnen schon bei der Körpersprache: In Asien zum Beispiel werde viel gelächelt, doch Lachen oder Kichern gelte als Zeichen für Nervosität. Auch werde es nicht unbedingt positiv aufgefasst, sich beim Begrüßen fest in die Augen zu schauen.

In Sachen Gesprächskultur gebe es ebenfalls große Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. Die Japaner beispielsweise kennen dem Netzwerk zufolge rund 600 Arten, „nein“ zu sagen. Dazu gehöre auch bloßes Schweigen. Ebenso bedeute der Ausdruck „Das ist schwierig“ dort eigentlich „Das geht nicht“. Und antwortet ein japanischer Geschäftspartner mit „ja“, sei das noch keine Zustimmung zu einer Frage. Es soll nur ausdrücken, dass er die Frage verstanden hat.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen