Großes Aufgebot für freie Fahrt: Die sanierte und ausgebaute L
1073 zwischen Pommertsweiler und Adelmannsfelden ist am Freitag
Großes Aufgebot für freie Fahrt: Die sanierte und ausgebaute L 1073 zwischen Pommertsweiler und Adelmannsfelden ist am Freitag offiziell dem Verkehr übergeben worden. (Foto: Martin Bauch)
Martin Bauch

Insgesamt 1,1 Millionen Euro hat das Land in den Ausbau der Landesstraße 1073 zwischen Pommertsweiler und Adelmannsfelden investiert. Der parallel zur Strecke verlaufende neue Wirtschaftsweg wird auch als sicherer Fahrrad- und Fußgängerweg genutzt.

„Ich freue mich sakrisch darüber“, hat Bürgermeister Edwin Hahn aus Adelmannsfelden am Freitagvormittag bei der offiziellen Eröffnung der neu ausgebauten Straße in die Runde der Gemeinderäte und Bürger gerufen.

Nach über 20 Jahren planen, wieder verwerfen um dann wieder neu planen ist das Werk jetzt endgültig vollbracht. Den Ausbau der ehemals maroden L 1073 bezeichneten die beiden Bürgermeister Edwin Hahn und sein Amtskollege aus Abtsgmünd, Armin Kiemel, als eine fast unendliche Geschichte, die nun doch noch ein gutes Ende genommen habe.

2010 schien man dem Ziel einer Komplettsanierung der L 1073 so nahe gekommen zu sein wie noch nie zuvor. „Die Finanzierung war auf beiden Seiten, in Adelmannsfelden und auch in Abtstgmünd, gesichert. Dann tauchten Schwierigkeiten bei den Grundstücksverhandlungen auf, und alles wurde wieder auf Null gesetzt“, erzählte Hahn. 2014 wurde ein neuer Anlauf genommen – und endlich klappte es dann auch. Das Planungsverfahren zum Ausbau der L 1073 wurde auf die Gleise gesetzt. Am 1. August 2017 wurde mit dem Ausbau der 1,4 Kilometer langen Strecke begonnen. Eine Vollsperrung für die folgenden neun Monate war unumgänglich. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wurde den betroffenen Autofahrern bewusst, wie wichtig diese Strecke zwischen Pommertsweiler und Adelmannsfelden tatsächlich ist, da sie große Umwege in Kauf nehmen mussten.

Insgesamt hat das Land Baden-Württemberg 1,1 Millionen Euro in den Ausbau der L 1073 investiert. 200 000 Euro entfielen dabei auf die Erstellung eines neuen, parallel zur Straße verlaufenden Wirtschaftsweges. Dieser dient nicht nur der Landwirtschaft als Zufahrt zu ihren bewirtschafteten Feldern, sondern wird künftig auch als Fußgänger- und Fahrradweg genutzt. Das erhöht die Verkehrssicherheit enorm.

Bürgermeister Kiemel appellierte an die Verantwortlichen im Land und im Kreis, in den Bemühungen zur Sanierung weiterer maroder Straßen nicht nachzulassen. „Wir haben noch viele solcher Strecken hier in unserer näheren Region“, sagte Kiemel. Zumindest beim Landkreis scheint der Ruf nach weiteren Straßensanierungen nicht ungehört verhallt zu sein. Der Ostalkreis will 2019 die Kreisstraße 3241 zwischen der L 1073 und der Burghardsmühle komplett ausbauen und hat dafür auch schon 560 000 Euro im Haushalt eingestellt.

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